Indisch

Nov 2020

Indisch – 14.11.2020 von 16:30 - 20:00 Uhr

Feb 2021

Indisch – 12.02.2021 von 17:30 - 21:00 Uhr
Indisch – 13.02.2021 von 11:00 - 14:30 Uhr

Mrz 2021

Indisch – 27.03.2021 von 11:00 - 14:30 Uhr
Indisch – 27.03.2021 von 16:30 - 20:00 Uhr

Kochkurs Indisch

Indien, mit über 1,3 Milliarden Einwohnern das zweitbevölkerungsreichste und siebtgrößte Land der Welt, verfügt über eine kulinarische Vielfalt unterschiedlicher regionaler Gerichte und Kochstile. Einen beträchtlichen Einfluss auf die Verbreitung der indischen Küche hatte die Entwicklung Indiens zu einem Urlaubsland, auch indische Immigranten machten die Speisen populär. Aber die indische Küche ist unvergleichlich mehr, als man in indischen Restaurants erleben kann. Daher laden wir Sie ein, mit uns einige Rezepte auszuprobieren. Sie werden es nicht bereuen!

Die Vielfältigkeit der indischen Küche spiegelt nicht nur die enorme Größe des Landes, sondern auch dessen Religions- und Kulturgeschichte wider. So findet man in der indischen Küche viele Elemente der orientalischen Küche (z. B. Pilaw), aber auch westliche Einflüsse der ehemaligen Kolonialmächte wie Tomaten, Kartoffeln und Chili. Chili hat die indische Küche nachhaltig beeinflusst und ist heute aus keiner Regionalküche wegzudenken, obwohl indisches Essen keinesfalls einheitlich scharf ist. Allerdings weist die Küche oft klimatisch und kulturell bedingt große Unterschiede auf: vom Norden mit seiner ausgeprägten Trockenzeit bis nach Süden mit dem tropischen Klima und der Küstennähe sowie von Westen mit seinem islamischen Einfluss nach Osten als altes Handelsgebiet mit kosmopolitischem Einfluss.

Die indische Küche ist überwiegend vegetarisch (Blumenkohl, Kartoffeln, Auberginen, Zucchini, Spinat oder Okraschoten, Zwiebeln, Knoblauch, Ingwer, Tomaten, Gemüsepaprika und Lauch). Fleisch spielt eher eine untergeordnete Rolle auf dem täglichen Speiseplan und ist mengenmäßig häufig nur eine kleine Beilage. Als Eiweißlieferanten dienen hauptsächlich die Grundnahrungsmittel Reis oder Hirse, Weizen, Milchprodukte (verarbeitet zu Joghurt, Ghee und Käse) und Hülsenfrüchte, wie etwa geschälte rote Linsen, Strauch- oder auch Kichererbsen (Linsen und Bohnen werden in der indischen Küche zusammenfassend als Dal bezeichnet). Als Proteinquelle haben diese gegenüber den Milchprodukten zwei Vorteile: Sie sind getrocknet jahrelang haltbar und außerdem wesentlich billiger. Abgesehen von rein vegetarischer Ernährung, die in der Regel auch den Verzehr von Ei ausschließt, ist Hühnerfleisch über alle Kasten- und Religionsgrenzen hinweg beliebt.

Das bekannteste indische Brot ist Naan, das vor allem für den Nordwesten charakteristisch ist; die weichen, mit Joghurt und Hefe fermentierten Fladen sind auch in deutschen Indien-Restaurants sehr beliebt.

Die international bekanntesten indischen Gerichte wurden unter der Sammelbezeichnung Curry populär – eine in Indien gängigen Zubereitungsart, die am ehesten einem Ragout entspricht. Currys zeichnen sich durch den Einsatz verschiedener Gewürze wie Koriander, Kurkuma, Kardamom, Kreuzkümmel, Bockshornklee und Gewürzmischungen (z.B. Masala) aus.

Indische Gewürzmischungen werden variabel zusammengestellt, wobei es regionale Präferenzen gibt, aber auch Familientraditionen eine Rolle spielen. Die duftigsten und aromatischsten Mischungen entstammen der islamisch beeinflussten Küche des Nordens, mit den beiden mogulischen Zentren Delhi und Agra – von hier stammt Garam Masala, die „heiße Mischung“, die durch großzügigen Einsatz von Pfeffer, Zimt und Nelken den Körper erwärmen soll. Eine Sonderstellung nimmt die bengalische Mischung Panch phoron ein, die aus fünf bis sechs ungemahlenen Gewürzen besteht und in der die herben Aromen von Kreuzkümmel, Senf und Bockshornklee mit süßem Fenchelduft kombiniert werden.

Gewürzmischungen der südindischen Küche bieten dagegen neben beträchtlicher Schärfe oft Erd- oder Röstaromen, die von trocken gerösteten Gewürzen (Bockshornklee, Koriander, Kardamom,  Kurkuma, Kreuzkümmel, Senf) und Hülsenfrüchten stammen und die den frischen Geschmack von tropischem Gemüse und süßer Kokosmilch hervorragend komplementieren. Südindische Currys sind oft gesäuert (Limette, Tamarinde oder das einheimische Würzmittel Kokam) und haben durch zusätzlichen Palmzucker oder Kokosmilch einen leicht süß-sauren Charakter.

Haben wir Sie neugierig gemacht? Dann besuchen Sie mit uns Indien und seine geheimnisvollen Gewürze und erleben Sie ein Geschmacksfeuerwerk der ganz besonderen Art.

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